News

Willkommen zu einer besonderen Abschlussfahrt!

Zum Saisonende bedankt sich das Team vom Reisebüro Schatorjé bei allen Gästen für die Treue und die...

Weiterlesen

Mehrreisen

Gemeinsam auf den Spuren des heiligen Franziskus - Perugia

Holger Terhorst von Airport Weeze Reisen und Renate Schatorjé

Flughafenchef in Perugia

Tag 1 - Benvenuto Germania

Nach einem ruhigen Flug wurde unsere Perugiareisegruppe gleich dreifach am Aeroporto Perugia erwartet. Signore Farrabi, der Flughafenchef in Perugia, ließ es sich nicht nehmen die deutschen Gäste höchst persönlich zu begrüßen.

Zentrum von Perugia

Ebenso unsere Stadtführerin Signora Catia und die bezaubernde Jolanda, die uns 3 Tage begleiten sollte und von der wir noch viel über ihr Italien erfahren sollten.
Mit dem Bus ging es dann ins Zentrum von Perugia, als renommierte Kunststadt Mittelitaliens bekannt und die Schokoladenhauptstadt Umbriens.

Rocca Paolina

Durch das antike Stadttor führt Catia uns zur Rocca Paolina, einer Festung, die ihren Namen von ihrem Erbauer Papst Paul III erhielt.

Katakomben
Rocca Paolina - unterirdische Gänge
Rocca Paolina - unterirdische Gänge

Nach dem verlorenen Salzkrieg demonstrierte der Papst mit dem Bau dieser Festung, für die ein ganzes Stadtviertel abgerissen oder überbaut wurde, seine Macht.

Mit dem Betreten der unterirdischen Gänge spazierten wir durchs tiefe Mittelalter und konnten nur erahnen, wie sich ein Leben in diesen mächtigen Gemäuern abspielte.

Historische Stadtzentrum
Historische Stadtzentrum

Heute bewegt man sich hier mittels mehrerer angelegter Rolltreppen und kann so bequem und rasch das historische Stadtzentrum erreichen.

Domplatz - Piazza IV.Novembre
Domplatz - Piazza IV.Novembre

Die Corso Vannucci, Perugias Flaniermeile, führt uns geradewegs durch das historische Zentrum zum Domplatz, dem Piazza IV. Novembre. Ein Ensemble aus Dom, Palazzo dei Priori und der Fontana Maggiore.

Von außen wenig prachtvoll, überrascht der Dom San Lorenzo von innen mit Bauteilen verschiedener Epochen, künstlerischen Meisterwerken und den wunderschönen Fenstern.

Rathaus, Palazzo dei Priori

Gegenüber türmt sich das mächtige gotische Rathaus, Palazzo dei Priori auf.

Fontana Maggiore

Die Fontana Maggiore erlangte ihre Berühmtheit durch den dreigeschossigen Aufbau, mit den zahlreichen Reliefs und Statuen, die auf einer umfassenden Themenauswahl basieren.

Wanderung auf der Stadtmauer
Wanderung auf der Stadtmauer

Zum Schluss führt Katja uns um die Stadtmauer herum, von wo wir eine herrliche Aussicht genießen können.

Nach kurzer anschließender Busfahrt erreichen wir unser Hotel Ilgo und dürfen einchecken. Mit einem Glas Sekt empfängt Jolanda uns zum Abendessen.
Trotz der Führung durch die Jahrhunderte schaffen es noch Einige von uns den Abend an der Hausbar ausklingen zu lassen.

Buona notte, bis morgen!


Tag 2 - Buon giorno Perugia

Buon giorno, Stefano - unser Busfahrer, der uns nach deutscher Pünktlichkeit um 9.00 Uhr vor dem Hotel erwartet.

Vorbei an Hügelstädten, Olivenhainen und Rebstöcken führt uns der Weg nach Assisi, dem Geburtsort des heiligen Franziskus, dem Gründer der heutigen Franziskaner.

Und dann erblicken wir sie:
wunderschön auf einem Hügel gelegen –
die Basilika San Francesco

Der Weg zu der Basilika San Francesco
Der Weg zu der Basilika San Francesco

Von riesigen Stadtmauern umgeben, versetzt Assisi uns wieder ins Mittelalter und wir fühlen uns wie Pilger, als wir den Weg hinauf zur Basilika ans andere Ende der Stadt laufen.

Basilika San Francesco

Viele kulturelle Einflüsse prägen das Stadtbild von Assisi, die im Jahr 2000 zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Vorbei an kleinen Geschäften und Marktständen, an unzähligen Gässchen und Treppen, erzählt Jolanda uns von dem damaligen Leben und von Franziskus von Assisi, der eigentlich als reicher Kaufmannssohn mit dem Namen Bernardone geboren wurde, später allem Reichtum widersagte und den Franziskanerorden gründete.

Bruder Thomas

Fast 6 Millionen Pilger kommen jährlich nach Assisi und heute gehören wir dazu als wir vor dem Eingang der Basilika San Francesco Bruder Thomas treffen.

Pilger
Reisegruppe

Bruder Thomas ist Franziskanermönch und unter seinem strengen Geleit werden wir durch die Basilika geführt. Bruder Thomas zeigt uns die Unterkirche, das Süd-und Nordquerhaus und die Oberkirche. Wir erfahren viel über die wichtigsten Momente im Leben des Franziskus und die einzelnen Botschaften der vielen Gemälde.

Auch die heilige Klara, Tochter eines Adeligen, war gebürtig aus Assisi und lebte nach Franziskus Vorbild in Armut. Nach Klaras Tod wurde die Basilika Santa Chiara gebaut und nach ihr benannt. Ihre sterblichen Überreste sind in der Kirche aufgebahrt.

Wer jetzt noch gut zu Fuß ist begleitetet unsere Führerin Stefania und lernt noch weitere imposante Kirchen kennen. Alle Anderen genießen den Aufenthalt in diesem beschaulichen Ort und lassen es sich mit einem Capuccino oder einem Glas Vino in einem schönen Cafe am Plaza Communale gut gehen.

Neue Kirche wurde auf Franziskus Elternhaus gebaut
Neue Kirche wurde auf Franziskus Elternhaus gebaut
Minervatempel
Minervatempel
Minervatempel (innen)
Minervatempel (innen)
1. Kirche von Assisi - Duomo di San Rufini
(Rufini war ein Freund und Begleiter des heiligen Franziskus)
1. Kirche von Assisi
1. Kirche von Assisi (innen)
1. Kirche von Assisi - Duomo di San Rufini
Piazza del Comunale
Piazza del Comunale
 
 
Abstecher nach Perugia

Eine kleine Gruppe von uns macht auf der Rückfahrt zum Hotel einen Abstecher nach Perugia und schlendert dort über den Antiquitätenmarkt. Ein uriger Fußweg, über Treppen und Sträßchen, bringt uns zurück zu unserem Hotel.


Trasimeno See

Tag 3 - Weltliches

Jolanda verspricht nach den historischen, kirchlichen und theologischen Themen, der letzten zwei Tage, uns heute nur „Weltliches“ zu zeigen.
Bei strahlend blauem Himmel fahren wir zu dem, am Fuß von Weinbergen gelegen, Trasimeno See.

Isola Maggiore

Mit der Concordia setzen wir über zur Isola Maggiore.

Via Guglielmi, die einzige Gasse mit zwei Häuserzeilen

Franziskus soll hier 40 Tage gefastet haben und es soll sich das Wunder zugetragen haben, dass ihm weder das Brot ausgegangen noch seine Kerze erloschen ist.

Heute leben auf dieser Insel nur 17 Einwohner, die vom Fischen, Spitze klöppeln und dem Tourismus leben. Die Insel besteht aus dem Hafen und der Via Guglielmi, der einzigen Gasse mit zwei Häuserzeilen. Kein Auto ist hier jemals gefahren.

Isola Maggiore - Aussichtspunkt

Bevor wir diesen romantischen Ort in einem der wunderschön gelegenen Gärten genießen dürfen, geht es mit Signora Morena auf Inselerkundung. Ein schmaler Pfad führt uns vorbei an Kaninchen, Fasanen und Olivenhainen hinauf auf den höchsten Punkt der Insel.

Die Aussicht ist atemberaubend.

Kirche San Michele Arcangelo (innen)

Hier steht die Kirche San Michele Arcangelo.

Weinprobe auf der Azienda  Agriicola Pucciarella

Am Nachmittag sind wir eingeladen zur Weinprobe auf der Azienda Agriicola Pucciarella.

Jolanda überrascht uns immer wieder. Ganz selbstverständlich weiht sie uns in die Kunst der Wein-und Sektherstellung ein und erklärt, dass auf italienischen Etiketten niemals zu lesen ist ob der Wein trocken oder halbtrocken ist. Eben echt italienisch.

Kirche St. Anna, die Schutzpatronin der Fruchtbarkeit
Kirche St. Anna, die Schutzpatronin der Fruchtbarkeit (innen)

Hier hätte die Gruppe allerdings fast einen Verlust zu vermerken gehabt. Holger Terhorst war verschwunden und man fand ihn wenig später, eingeschlossen in der Weinstube.
Madonna, wie konnte das nur geschehen?

Aber zum Glück gibt es auch an diesem Ort eine Kapelle. Die Kirche St. Anna, die Schutzpatronin der Fruchtbarkeit.

Das Ambiente und die Verköstigung überzeugt uns sehr und in blendender Stimmung bringt Stefano, als einzig Nüchterner, uns zurück ins Hotel.

Leider hieß es nun Abschied nehmen von Jolanda. Grazie Jolanda, du hast uns auf ganz charmante Weise dein Italien und die Italiener ein bisschen besser verstehen lassen.

Arrivederci!

Aber auch der Koch im Hotel und das Küchenpersonal sagten Arrivederci. Denn zum Dessert gibt es eine eigens für uns gebackene Abschiedstorte mit einem echt italienischen Spumante.

Da darf dann der ein oder andere Grappa an der Hotelbar zum Ausklang nicht fehlen.


Stefano
Stefano

Tag 4 - Abschied

Heute schon heißt es Abschied nehmen.
Unser treuer Stefano fährt uns ein letztes Mal nach Perugia.
Lieber Stefano, mille grazie und auf Wiedersehen !
Gerne nehmen wir ihn mit nach Hause.

Reisegruppe

Einige von uns besuchen noch das Museum oder geben das letzte Geld in einer der Boutiquen aus. Wir genießen ein letztes mal die Aussicht.

Mit einem Baci Perugia verabschieden wir uns!

Alle sind sich einig: es war eine tolle Reise!
Die neue Kooperation Airport Weeze Reisen und Reisebüro Schatorjé ist gelungen.

Eine Neuauflage ist schon in Planung und nach Perugias geht es in 2016 wieder!


Galerie (gesamte Bilder von der Reise)

Tag 1
27 Bilder
Tag 2
41 Bilder
Tag 3
54 Bilder
 
Zeige Alben 1 bis 4 von 4